Sarkopenie
Altersbedingter Verlust von Muskelmasse und Muskelkraft. Krafttraining und ausreichend Eiweiß wirken entgegen.
Siehe auch: Longevity
Scharlach
Bakterielle Infektion durch Streptokokken mit Halsschmerzen, Fieber, feinfleckigem Ausschlag und „Himbeerzunge“; wird mit Antibiotika behandelt.
Siehe auch: Tonsillitis
Schilddrüse
Schmetterlingsförmige Hormondrüse am Hals, deren Hormone Stoffwechsel, Herzschlag und Wärmehaushalt steuern.
Siehe auch: Hypothyreose, Hyperthyreose, TSH
Schizophrenie
Psychische Erkrankung mit Veränderungen von Denken, Wahrnehmung und Erleben, z. B. Wahn oder Stimmenhören. Sie ist mit Medikamenten und Therapie gut behandelbar.
Siehe auch: Psychose
Schlafapnoe
Schlafbezogene Atemstörung mit wiederholten Atemaussetzern, meist durch erschlaffte Rachenmuskulatur. Folgen sind lautes Schnarchen, Tagesmüdigkeit und ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko.
Siehe auch: Apnoe
Schlaganfall
Plötzliche Durchblutungsstörung oder Blutung im Gehirn. Warnzeichen sind halbseitige Lähmung, hängender Mundwinkel und Sprachstörungen – sofort Notruf 112.
Schleudertrauma
Verletzung der Halswirbelsäule durch plötzliche Beschleunigung, z. B. bei Auffahrunfällen; typisch sind Nackenschmerzen und Bewegungseinschränkung.
Schock
Lebensbedrohliches Kreislaufversagen, bei dem Organe nicht mehr ausreichend durchblutet werden, z. B. durch Blutverlust, Allergie oder Infektion. Zeichen sind Blässe, kalter Schweiß und ein schneller Puls.
Siehe auch: Anaphylaxie, Sepsis
Schwangerschaftsdiabetes
Gestationsdiabetes: erstmals in der Schwangerschaft auftretende Zuckerstoffwechselstörung, die mit einem Zuckerbelastungstest zwischen der 24. und 28. Woche erkannt wird.
Siehe auch: Diabetes mellitus
Schwindel
Vertigo: Gefühl von Drehen, Schwanken oder Benommenheit. Die Ursachen liegen u. a. im Innenohr, im Kreislauf oder im Gehirn.
Semaglutid
GLP-1-Rezeptoragonist zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas, als wöchentliche Spritze oder Tablette.
Seneszenz
Zelluläre Alterung: Zustand, in dem Zellen sich dauerhaft nicht mehr teilen, aber entzündungsfördernde Botenstoffe abgeben. Seneszente Zellen sammeln sich im Alter an.
Senolytika
Wirkstoffe, die gezielt seneszente („Zombie“-)Zellen abtöten sollen. Sie werden in der Altersforschung untersucht; ein Nutzen am Menschen ist bisher nicht belegt.
Sepsis
Lebensbedrohliche Fehlreaktion des Körpers auf eine Infektion, die Organe schädigt. Umgangssprachlich „Blutvergiftung“; ein Notfall.
Sinusitis
Nasennebenhöhlenentzündung mit Druckschmerz im Gesicht, verstopfter Nase und Schnupfen.
Siehe auch: Rhinitis
Sirtuine
Enzymfamilie, die u. a. Genaktivität und Stoffwechsel reguliert und dafür NAD+ benötigt; in der Altersforschung intensiv untersucht.
Siehe auch: NAD+
Skoliose
Seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule mit Verdrehung der Wirbel, oft im Jugendalter beginnend.
Siehe auch: Wirbelsäule
Sonnenbrand
Akute Entzündung der Haut durch UV-Strahlung. Häufige Sonnenbrände, besonders in der Kindheit, erhöhen das Hautkrebsrisiko.
Siehe auch: UV-Strahlung, Melanom
Sonographie
Ultraschalluntersuchung: Bildgebung mit Schallwellen ohne Strahlenbelastung, z. B. von Bauchorganen, Schilddrüse, Herz oder Gefäßen.
Spannungskopfschmerz
Häufigste Kopfschmerzform mit dumpf-drückendem, beidseitigem Schmerz, meist ohne Übelkeit.
Siehe auch: Migräne
Stabile Seitenlage
Lagerung eines bewusstlosen Menschen, der normal atmet, auf der Seite, damit die Atemwege frei bleiben.
Siehe auch: Reanimation
Staging
Einteilung einer Krebserkrankung nach Tumorgröße, Lymphknotenbefall und Metastasen (TNM-System). Es bestimmt Behandlung und Prognose.
Siehe auch: Metastase
Stammzellen
Unspezialisierte Zellen, die sich teilen und in verschiedene Zelltypen entwickeln können. Sie sind Grundlage der regenerativen Medizin, z. B. der Stammzelltransplantation.
Statine
Cholesterinsenker, die die Cholesterinbildung in der Leber hemmen und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken.
Stationär
Behandlung mit Aufnahme und Übernachtung im Krankenhaus. Gegenbegriff: ambulant.
Siehe auch: Ambulant
Stent
Kleines Gitterröhrchen, das in ein verengtes Blutgefäß eingesetzt wird, um es offen zu halten, z. B. in einem Herzkranzgefäß.
Strahlentherapie
Behandlung mit energiereicher Strahlung, die Krebszellen schädigt. Sie wird allein oder zusammen mit Operation und Chemotherapie eingesetzt.
Siehe auch: Chemotherapie
Struma
Kropf: Vergrößerung der Schilddrüse, häufig durch Jodmangel.
Siehe auch: Jodmangel, Schilddrüse
Sucht
Abhängigkeit von Substanzen wie Alkohol oder Nikotin oder von Verhaltensweisen, gekennzeichnet durch Kontrollverlust und Fortsetzung trotz Schäden.
Symptom
Krankheitszeichen, z. B. Schmerz, Fieber oder Husten.
Synapse
Kontaktstelle zwischen Nervenzellen, an der Signale mit Hilfe von Botenstoffen übertragen werden.
Siehe auch: Neuron
Syndrom
Gruppe von Krankheitszeichen, die typischerweise gemeinsam auftreten.
Synkope
Kurzzeitige Ohnmacht durch vorübergehend verminderte Durchblutung des Gehirns.
Salmonellen
Bakterien, die über verunreinigte Lebensmittel wie rohe Eier oder Geflügel Brechdurchfall auslösen.
Siehe auch: Gastroenteritis
Sarkoidose
Entzündliche Erkrankung mit Knötchen (Granulomen), die meist die Lunge, aber auch andere Organe betrifft.
Sarkom
Seltener bösartiger Tumor des Binde- und Stützgewebes, z. B. von Knochen, Muskeln oder Fettgewebe.
Sartane
Blutdrucksenker wie Candesartan, die den Angiotensin-Rezeptor blockieren; Alternative, wenn ACE-Hemmer Reizhusten verursachen.
Siehe auch: ACE-Hemmer
Schädel-Hirn-Trauma
Verletzung des Schädels und Gehirns durch äußere Gewalt, von der Gehirnerschütterung bis zur schweren Hirnverletzung.
Siehe auch: Gehirnerschütterung
Schlafhygiene
Gewohnheiten, die guten Schlaf fördern: feste Schlafzeiten, dunkles, kühles Schlafzimmer, wenig Koffein und Alkohol am Abend.
Siehe auch: Insomnie
Schulter-Impingement
Einengung von Sehnen und Schleimbeutel unter dem Schulterdach mit Schmerzen beim Heben des Arms.
Schwerhörigkeit
Vermindertes Hörvermögen, z. B. altersbedingt oder durch Lärm; Hörgeräte können gut helfen.
Siehe auch: Audiometrie
Screening
Reihenuntersuchung beschwerdefreier Menschen, um Krankheiten oder Vorstufen früh zu erkennen.
Siehe auch: Mammographie, Hautkrebs-Screening
Seborrhoische Dermatitis
Häufige Hauterkrankung mit geröteten, schuppenden Stellen an Kopfhaut, Augenbrauen und Nasenfalten.
Siehe auch: Dermatitis
Sedierung
Medikamentöse Beruhigung bis hin zum leichten Schlaf, z. B. während einer Darmspiegelung.
Siehe auch: Narkose
Sehne
Straffes Bindegewebe, das Muskeln mit Knochen verbindet und die Muskelkraft überträgt.
Siehe auch: Achillessehne
Sensitivität
Anteil der Erkrankten, die ein Test richtig als krank erkennt. Ein hochsensitiver Test übersieht wenige Kranke.
Siehe auch: Spezifität
Septumdeviation
Verkrümmung der Nasenscheidewand, die die Nasenatmung behindern kann.
Siehe auch: Rhinoplastik
Serom
Ansammlung von Gewebsflüssigkeit in einer Wundhöhle nach einer Operation; kleinere Serome bilden sich oft von selbst zurück.
Serotonin
Botenstoff, der Stimmung, Schlaf, Appetit und Verdauung beeinflusst.
Siehe auch: Antidepressivum
SGLT2-Hemmer
Diabetesmedikamente wie Empagliflozin, die überschüssigen Zucker über den Urin ausscheiden lassen; sie schützen zudem Herz und Nieren.
Siehe auch: Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz
Skinbooster
Injektionen mit fein vernetzter Hyaluronsäure, die die Feuchtigkeit und Qualität der Haut verbessern sollen.
Siehe auch: Hyaluronsäure
Speiseröhre
Muskelschlauch, der Nahrung vom Rachen in den Magen befördert.
Siehe auch: Reflux
Spezifität
Anteil der Gesunden, die ein Test richtig als gesund erkennt. Ein hochspezifischer Test liefert wenige Fehlalarme.
Siehe auch: Sensitivität
Spirometrie
Lungenfunktionstest, bei dem Atemvolumina und Atemstromstärken gemessen werden, z. B. zur Diagnose von Asthma und COPD.
Siehe auch: Asthma bronchiale, COPD
Sportherz
Normale Anpassung des Herzens an intensives Ausdauertraining mit vergrößerten Herzhöhlen und niedrigem Ruhepuls.
Siehe auch: Bradykardie
Staphylokokken
Traubenförmig gelagerte Bakterien auf Haut und Schleimhäuten. Staphylococcus aureus kann Abszesse, Furunkel und Wundinfektionen auslösen.
Stoffwechsel
Gesamtheit der chemischen Vorgänge im Körper, mit denen Energie gewonnen und Stoffe auf- und abgebaut werden.
Strabismus
Schielen: Fehlstellung der Augen, bei der sie nicht in dieselbe Richtung blicken.
Streptokokken
Kugelförmige Bakterien, die u. a. Mandelentzündung, Scharlach, Wundrose und Lungenentzündung verursachen können.
Subkutis
Unterhaut: unterste Hautschicht, vor allem aus Fettgewebe, die isoliert, polstert und Energie speichert.
Siehe auch: Dermis
Szintigraphie
Nuklearmedizinische Bildgebung mit schwach radioaktiven Substanzen, z. B. der Schilddrüse oder des Skeletts.
Salbutamol
Rasch wirksames Spray, das die Bronchien erweitert; Notfall- bzw. Bedarfsmedikament bei Asthma und COPD.
Siehe auch: Asthma bronchiale
Schilddrüsenkrebs
Meist gut behandelbarer bösartiger Tumor der Schilddrüse, oft als tastbarer Knoten bemerkt.
Siehe auch: Schilddrüse
Schnarchen
Atemgeräusch im Schlaf durch Vibration der Weichteile im Rachen; bei Atemaussetzern an Schlafapnoe denken.
Siehe auch: Schlafapnoe
Schüttelfrost
Unwillkürliches Muskelzittern mit Kältegefühl, oft bei schnell steigendem Fieber.
Siehe auch: Fieber
Seborrhoische Keratose
Alterswarze: gutartige, oft bräunliche, aufliegende Hautveränderung, die mit dem Alter häufiger wird.
Sexuell übertragbare Infektionen
Infektionen, die vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen werden, z. B. Chlamydien, Gonorrhö, Syphilis, HIV und HPV. Kondome senken das Risiko.
Siehe auch: Chlamydien, HIV
Sichelzellanämie
Erbliche Blutkrankheit, bei der rote Blutkörperchen sichelförmig verformt sind und Gefäße verstopfen können.
Siehe auch: Anämie
Sildenafil
PDE-5-Hemmer, der die Durchblutung fördert; eingesetzt bei Erektionsstörungen und Lungenhochdruck.
Siehe auch: Erektile Dysfunktion
Sklerotherapie
Verödung: Behandlung von Besenreisern und kleinen Krampfadern durch Einspritzen eines Verödungsmittels.
Siehe auch: Krampfadern
Sonnenallergie
Polymorphe Lichtdermatose: juckender Hautausschlag nach ungewohnter Sonneneinstrahlung, meist im Frühjahr.
Siehe auch: UV-Strahlung
Spastik
Erhöhte Muskelspannung mit Steifigkeit nach Schädigung von Gehirn oder Rückenmark, z. B. nach Schlaganfall.
Siehe auch: Botulinumtoxin
Spermidin
Natürlicher Stoff aus z. B. Weizenkeimen, der in Tierversuchen die Autophagie anregt; ein Nutzen für die Lebensspanne des Menschen ist nicht belegt.
Siehe auch: Autophagie
Spermiogramm
Laboruntersuchung des Samens auf Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien.
Siehe auch: Infertilität
Spinalkanalstenose
Verengung des Wirbelkanals mit Rücken- und Beinschmerzen beim Gehen, die sich beim Vorbeugen bessern.
Siehe auch: Wirbelsäule
Spirale
Intrauterinpessar: kleines Verhütungsmittel in der Gebärmutter, als Kupfer- oder Hormonspirale.
Siehe auch: Kontrazeption
STIKO
Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, die die Impfempfehlungen für Deutschland erarbeitet.
Stress
Reaktion des Körpers auf Belastungen mit Ausschüttung von Stresshormonen; dauerhafter Stress kann Herz, Psyche und Immunsystem belasten.
Striae
Dehnungsstreifen: streifenförmige Hautveränderungen durch Überdehnung, z. B. in der Schwangerschaft, im Wachstum oder bei Gewichtszunahme.
Syphilis
Sexuell übertragbare bakterielle Infektion, die in Stadien verläuft und mit Penicillin gut behandelbar ist.
Siehe auch: Penicillin
Samenleiter
Kanal, der die Spermien vom Nebenhoden zur Harnröhre transportiert.
Siehe auch: Vasektomie, Hoden
Sanitätshaus
Fachgeschäft für medizinische Hilfsmittel wie Bandagen, Kompressionsstrümpfe, Orthesen und Rollatoren.
Siehe auch: Hilfsmittel, Kompressionsstrümpfe
Sauerstofftherapie
Zufuhr von zusätzlichem Sauerstoff über Nasenbrille oder Maske, z. B. bei schwerer COPD.
Sauna
Schwitzbad mit hohen Temperaturen; regelmäßige Saunagänge sind in Beobachtungsstudien mit günstigeren Herz-Kreislauf-Werten verbunden.
Siehe auch: Hormesis
Schädel
Knöcherne Kapsel, die das Gehirn schützt, und das Gerüst des Gesichts.
Siehe auch: Gehirn, Schädel-Hirn-Trauma
Scheidenpilz
Vaginalmykose: Pilzinfektion der Scheide mit Juckreiz und weißlichem Ausfluss, meist durch Candida.
Siehe auch: Candida, Antimykotikum
Scheidentrockenheit
Trockene, empfindliche Schleimhaut der Scheide, häufig nach den Wechseljahren.
Schienbein
Tibia: kräftiger Unterschenkelknochen an der Vorderseite des Beins.
Siehe auch: Fraktur
Schienbeinkantensyndrom
Belastungsschmerz an der Innenkante des Schienbeins, typisch bei Läufern nach Trainingssteigerung.
Siehe auch: Schienbein, Ermüdungsbruch
Schlafparalyse
Kurzzeitige Unfähigkeit, sich beim Einschlafen oder Aufwachen zu bewegen; harmlos, aber oft beängstigend.
Siehe auch: Narkolepsie
Schlüsselbein
S-förmiger Knochen zwischen Brustbein und Schulter; einer der am häufigsten gebrochenen Knochen.
Siehe auch: Fraktur
Schnellender Finger
Triggerfinger: Finger bleibt beim Beugen hängen und schnellt dann plötzlich, durch eine verdickte Sehne.
Siehe auch: Sehne
Schockraum
Spezieller Raum in der Notaufnahme zur Versorgung Schwerverletzter durch ein interdisziplinäres Team.
Siehe auch: Notaufnahme, Polytrauma
Schrittzahl
Täglich gegangene Schritte; schon etwa 7.000 Schritte am Tag sind in Studien mit geringerer Sterblichkeit verbunden.
Siehe auch: Bewegungsmangel
Schwangerschaftsernährung
Ausgewogene Ernährung mit Folsäure und Jod; rohe tierische Produkte und Alkohol sollten gemieden werden.
Siehe auch: Folsäure, Listeriose, Toxoplasmose
Schwangerschaftsübelkeit
Übelkeit und Erbrechen in der Frühschwangerschaft; die schwere Form heißt Hyperemesis gravidarum.
Siehe auch: Übelkeit
Schwangerschaftswoche
Zählweise der Schwangerschaft ab dem ersten Tag der letzten Regel; eine Schwangerschaft dauert etwa 40 Wochen.
Siehe auch: Geburtstermin
Schweißdrüsen
Drüsen in der Haut, die Schweiß bilden und so die Körpertemperatur regulieren.
Siehe auch: Hyperhidrose
Sehnenscheidenentzündung
Tendovaginitis: schmerzhafte Entzündung der Sehnenhülle, z. B. am Handgelenk durch Überlastung.
Siehe auch: Sehne, Tendinitis
Sehnerv
Nerv, der die Signale der Netzhaut zum Gehirn leitet; beim Glaukom wird er geschädigt.
Sehschärfe
Fähigkeit, feine Details zu erkennen; angegeben als Visus, wobei 1,0 normaler Sehschärfe entspricht.
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)
Häufig verordnete Antidepressiva wie Sertralin oder Escitalopram, die die Verfügbarkeit von Serotonin erhöhen.
Siehe auch: Antidepressivum, Serotonin
Selen
Spurenelement für Schilddrüse und Immunsystem; der Bedarf wird meist über die Nahrung gedeckt.
Siehe auch: Schilddrüse
Sinusknoten
Natürlicher Taktgeber des Herzens im rechten Vorhof, der elektrische Impulse für jeden Herzschlag erzeugt.
Siehe auch: Herzschrittmacher, Arrhythmie
Sjögren-Syndrom
Autoimmunerkrankung, die vor allem Tränen- und Speicheldrüsen angreift; typisch sind trockene Augen und trockener Mund.
Siehe auch: Trockenes Auge, Xerostomie
Sklerodermie
Autoimmunerkrankung mit Verhärtung von Haut und teils inneren Organen.
Siehe auch: Raynaud-Syndrom, Autoimmunerkrankung
Social Freezing
Einfrieren unbefruchteter Eizellen ohne medizinischen Grund, um später schwanger werden zu können.
Siehe auch: In-vitro-Fertilisation (IVF)
Somatische Belastungsstörung
Körperliche Beschwerden, die mit starker Sorge und Beeinträchtigung einhergehen, ohne dass eine körperliche Ursache sie ausreichend erklärt.
Siehe auch: Psychosomatik, Hypochondrie
Sonnenstich
Reizung der Hirnhäute durch direkte Sonne auf Kopf und Nacken mit Kopfschmerz und Übelkeit.
Siehe auch: Hitzschlag
Spaltlampe
Augenmikroskop mit schmalem Lichtspalt zur Untersuchung der vorderen Augenabschnitte.
Speicheldrüsen
Drüsen im Mund- und Kieferbereich, die täglich rund einen Liter Speichel bilden.
Siehe auch: Xerostomie, Speichelstein
Speichelstein
Steinbildung in einer Speicheldrüse mit schmerzhafter Schwellung beim Essen.
Siehe auch: Speicheldrüsen
Speiseröhrenkrebs
Bösartiger Tumor der Speiseröhre mit Schluckbeschwerden als typischem Symptom.
Siehe auch: Speiseröhre, Dysphagie
Spinale Muskelatrophie
Erbliche Erkrankung der Nervenzellen im Rückenmark mit Muskelschwäche; heute gibt es wirksame Therapien, auch eine Gentherapie.
Siehe auch: Gentherapie, Neugeborenenscreening
Spiroergometrie
Belastungstest auf Laufband oder Fahrrad mit Messung der Atemgase; bestimmt u. a. die VO2max.
Siehe auch: VO2max, Belastungs-EKG
Spironolacton
Kaliumsparendes Diuretikum, das die Wirkung von Aldosteron blockiert; eingesetzt bei Herzschwäche und Bluthochdruck.
Siehe auch: Aldosteron, Herzinsuffizienz
Status epilepticus
Epileptischer Anfall, der länger als fünf Minuten dauert, oder Anfälle in Serie; ein Notfall.
Siehe auch: Epilepsie, Krampfanfall
Staublunge
Lungenerkrankung durch jahrelanges Einatmen von Stäuben, z. B. Quarzstaub; häufig als Berufskrankheit anerkannt.
Siehe auch: Lungenfibrose
Stillen
Ernähren des Säuglings mit Muttermilch, die Nährstoffe und Abwehrstoffe enthält.
Stimmbandknötchen
Kleine Verdickungen an den Stimmbändern durch Überlastung der Stimme, z. B. bei Lehrkräften.
Siehe auch: Heiserkeit, Kehlkopf
Stoma
Künstlicher Darm- oder Harnausgang an der Bauchdecke.
Siehe auch: Darmkrebs
Stromunfall
Verletzung durch elektrischen Strom, die Herzrhythmusstörungen und innere Verbrennungen verursachen kann.
Siehe auch: Kammerflimmern, Verbrennung
Stuhltest auf Blut
Immunologischer Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl zur Darmkrebs-Früherkennung.
Siehe auch: Darmkrebs, Koloskopie
Stuhltransplantation
Übertragung aufbereiteten Stuhls eines gesunden Spenders, vor allem bei wiederkehrenden Clostridioides-difficile-Infektionen.
Siehe auch: Clostridioides difficile, Mikrobiom
Sturzprävention
Maßnahmen gegen Stürze im Alter wie Gleichgewichts- und Krafttraining sowie sichere Wohnung.
Siehe auch: Sarkopenie, Osteoporose
Sulfonylharnstoffe
Ältere Diabetes-Tabletten, die die Bauchspeicheldrüse zur Insulinausschüttung anregen; Risiko für Unterzuckerungen.
Siehe auch: Typ-2-Diabetes, Hypoglykämie
Surrogatparameter
Ersatzmesswert wie Blutdruck oder Cholesterin, der stellvertretend für harte Endpunkte untersucht wird.
Süßstoffe
Kalorienfreie oder -arme Zuckeraustauschstoffe wie Aspartam oder Stevia.
Siehe auch: Blutzucker
Systemische Therapie
Psychotherapieverfahren, das Beziehungen und das soziale Umfeld einbezieht; seit 2020 Kassenleistung.
Siehe auch: Psychotherapie