Fußpilz: Symptome, Behandlung und Vorbeugung

Medizin-Lexikon › Fußpilz (Kurzdefinition)

Kurz erklärt: Fußpilz ist eine sehr häufige Pilzinfektion der Haut an den Füßen, meist zwischen den Zehen. Er verursacht Juckreiz, Rötung und Schuppung und ist ansteckend.

Symptome

Typisch sind juckende, gerötete und schuppende Hautstellen in den Zehenzwischenräumen, oft mit aufgeweichter, weißlicher oder rissiger Haut. Fußpilz kann sich auch auf Fußsohle und Fußrand ausbreiten oder Bläschen bilden.

Ansteckung

Die Pilze werden über Hautschuppen übertragen, besonders barfuß in Schwimmbädern, Saunen, Hotelzimmern und Umkleiden. Feuchte, warme Füße in engen Schuhen bieten ideale Bedingungen. Menschen mit Diabetes oder Durchblutungsstörungen sind besonders anfällig.

Behandlung

Rezeptfreie Cremes, Gele oder Sprays mit Wirkstoffen wie Clotrimazol, Bifonazol oder Terbinafin helfen bei den meisten Fällen. Wichtig ist, die Anwendung nach Abklingen der Beschwerden noch so lange fortzusetzen, wie in der Packungsbeilage angegeben, damit die Infektion nicht zurückkehrt. Bei ausgedehntem Befall, Beteiligung der Nägel, Diabetes oder wenn sich nach zwei Wochen keine Besserung zeigt, sollte eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden.

Vorbeugung

Badeschuhe in Gemeinschaftsräumen, gründliches Abtrocknen der Zehenzwischenräume, atmungsaktive Schuhe und Socken sowie das regelmäßige Waschen von Socken und Handtüchern bei hoher Temperatur senken das Risiko.

Verwandte Begriffe im Lexikon

Nagelpilz, Antimykotikum, Clotrimazol, Terbinafin, Juckreiz

Quellen

  • IQWiG: gesundheitsinformation.de – Gesundheitsinformationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
  • Bundesministerium für Gesundheit: gesund.bund.de – Nationales Gesundheitsportal

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder apothekerliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Stand: Oktober 2026.